Urlaub ist zu Ende

Autor: Thommy Datum: 18 Mai, 2009

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Bild Andrew Mason ~ CC

Der Urlaub ist vorbei. Leider…

Viel habe ich nicht unternommen, nein, eigentlich gar nichts. Die guten Vorsätze sind Vorsätze geblieben und jetzt, da der erste Arbeitstag rum ist kann ich als Fazit einfach mal ein “Außer Spesen nix gewesen” in den Raum werfen.

Natürlich ist es super wenn man mal 3 Wochen raus ist und sich nicht mit den Problemen anderer herumschlagen muss, aber um so dicker kommt es wenn man wieder ran muss. Mein Lustpegel heute Morgen war weit unter Null und es müsste schon ein mittel großes Wunder geschehen um das zu ändern. Kein Wunder also, dass ich zur Abreaktion eine riesen Portion Gyros mit Pommes zum Mittagessen verdrücken musste. Das Problem war allerdings die Knauserigkeit der Dame an der Ausgabe.

Was hab ich aus den 3 Wochen Urlaub mitgenommen?

  • Zu Hause kann man  sich nur schwer erholen
  • Nach einem  Saufgelage merkt man mit 25, dass man keine 18 mehr ist
  • Onlinepoker macht  wieder Spaß
  • Frühstücken ist  super
  • Der Mai als  beginnender Sommer wird überschätzt
  • ich habe in  2009 noch nicht gegrillt

Letzteres ist natürlich extrem bedauerlich. Leider schenkte mir der Wohnungs-vergabe-gott keinen Ballkon auf dem eine ordentliche Grillsession stattfinden könnte. Also nix fette Grille!

Urlaub vorbei, erster Arbeitstag auch und das nüchterne Fazit von oben kann nicht revidiert werden.

foto-17

Keep smiling

Augen auf im Aufzug

Autor: Thommy Datum: 9 Juli, 2008

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Bild *MarS ~ CC

Heute war ich mal wirklich früh im Büro. Ich bin um 5 Uhr (sic!) aus dem Bett gefallen und stand um 5:35 am Bahnhof um mit dem Zug nach Düsseldorf zu fahren. Dabei fiel mir ein, dass ich noch nie so früh zu meiner jetzigen Arbeitsstelle gefahren bin, außer einmal.

Ich hatte gerade meine Ausbildung zum Bürokaufmann begonnen, als in der Firma ein Praktikant anfangen sollte. Ein 17 jähriger, schüchterner, augenscheinlich indisch Abstammender Jung kam an seinem ersten Arbeitstag zu mir und stellte sich vor mit den Worten:

„Hallo. Mein Name ist Ben Laster und ich soll hier heute anfangen.” (Name verändert)

Selbstverständlich hatte man es nicht für nötig gehalten mir irgendeine Information oder Aufgabe über/für den Neuen zugeben. Also gab ich zurück:

„Hallo Mein Name ist Stürmer und ich habe keine Ahnung was du ab heute hier machen sollst.”

Wir kamen ins Gespräch und seine Körperhaltung, Stimmlage und der Sand in den Augen erklärten mir besser als jedes Wort, dass er eigentlich lieber im Bett wäre als hier. Er erklärte sich, dass er das Praktikum für die Schule brauchen würde und dass Ihm die Chefin schon von mir erzählt habe. „Wunderbar”, dachte ich mir „ich hätte auch gerne was gewusst.”

Jetzt hab ich den Salat. Es ist früh und ich habe einen Hiwi, für den ich keine Aufgabe habe. Ich habe versucht Ihn wenig Ablage und Kopierarbeiten durchführen zu lassen, aber irgendwann musste er ran. Ich sah Ihn immer wieder stöhnen über die Massen von Papier, die ich Ihm verbunden mit kurzen Arbeitsaufträgen immer wieder reinreichte.

Ein langer Tag im Büro, viel zu tun und ein Praktikant der weniger Lärm verursacht als eine Taubstummenkaffeefahrten ließen mich den young Feller schnell vergessen. Erst gegen 16:30 Uhr machte er auf sich aufmerksam.

„Sie rauchen doch, oder?”

„Ja das tue ich.”

„Kommen Sie mit?”

„Wieso nicht.”

Er lud mich zum rauchen ein. Wo blieb mein Benimm? Das wäre wohl der Höflichkeit halber mein Part gewesen. Schwamm drüber.

Die Zigarette schmeckt. Das Gespräch schleppt sich. Außer die Arbeit finden wir spontan keine Themen. Mein Interesse ging stressbedingt gegen null.

Zurück im Aufzug allerdings wird mir ganz anders. Wir betreten die Kabine und stehen in dem etwas mehr als 1qm großen Fahrstuhl.

„Du Thomas? Was für eine Augenfarbe hast du?”

Ben Laster, der Praktikant, der mich gerade wenige Stunden kennt und mich noch vor 3 Sekunden gesiezt hat, tritt einen schritt im winzigen Aufzug an mich heran und spricht diese Worte.

Ich bin verwirrt. Hat der gerade wirklich nach meiner Augenfarbe gefragt? Hat der dich jetzt geduzt? Der steht keine 30 Zentimeter von mir weg – eindeutig in meinem Aufzugspersönlichkeitsbereich den ich nicht gerne verletzt weis von Männern – und fragt nach meinen offensichtlich grünen Augen. Jetzt ist guter Rat teuer. Wie verhalte ich mich bloß. Ich kann nicht zu lange geschockt sein. So ewig dauert die Fahrt in die vierte Etage nicht.

„Also eigentlich habe ich meistens rote Augen vom feiern, aber heute sind sie grün. Und weil wir noch nicht feiern waren würde ich auch gerne vorerst beim SIE bleiben. Einverstanden?”

Er nickt und senkt den Kopf. Keine 10 Minuten später steht er mit seiner Tasche vor mir und fragt ob ich auch jetzt Feierabend machen würde. Ich habe freiwillig eine Stunde mehr getan an einem Tag an dem ich schon sau früh im Büro war. Ben Laster ging mit hängendem Kopf nach Hause. Am nächsten Morgen kam er weg von mir ins Sekretariat.

Glück gehabt – schwitz -

Auf zur Arbeit

Autor: Thommy Datum: 29 Januar, 2008

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Es gibt Menschen, die stehen unheimlich gerne auf und freuen sich schon des Morgens auf den Tag. Ich, gehöre definitiv nicht zu dieser Sorte.

Wecker klingeln schon das vierte Mal mit Snooze gebändigt und dann endlich Stille. Aber keine drei Minuten später ist es wieder da. Dieses *piep*Piep*Piep*PIEp*PIEP*, dass mich aus dem Traumland in die Realität befördert. Ich hasse Realität und schleiche ins Bad. Haare waschen, Zähne Putzen, Zahnseide, Deo, etc. und keine 20 Minuten später stehe ich vor meinem Kleiderschrank.

Hmmm was ziehe ich an? Das neue Hemd oder den braunen Pulli mit den blauen Streifen. Heute den Pulli. Jetzt aber fix du bist schon fast zu spät. Schnell noch ein wenig Dior Homme aufgetragen, ein Blick auf die Uhr - 0:26.

Klick und es geht weiter…

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