Rauchen verursacht kuscheln

Autor: Thommy am Donnerstag, 3. März 2008

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Es ist bald so weit.

RAUCHVERBOT

in Kneipen und Restaurants. Eigentlich habe ich da gar nichts gegen. Es ist ja Tatsache, dass Passivraucher durch Raucher geschädigt werden. Also liegt es auf der Hand im öffentlichen Raum dafür zu sorgen, dass solche Schädigungen vermieden werden. Ob jetzt direkt per Gesetz ist eine andere Geschichte und da will ich hier gar nicht drauf eingehen, da gibt’s andere Blogs die sich darüber fetzten. Feststeht, dass ich Raucher bin und wie ich dazu geworden bin ist eine weiter kleine Anekdote.

19.01.1997

Ich habe grade meinen 13. Geburtstag gefeiert und ohne es zu merken, sollte dieser Geburtstag einer Grenze gleichkommen. Mit 12 hatte ich Spaß an dem Gebrauch von Plastikschusswaffen, Kinderkassetten hören und mit Aktionfiguren spielen. Diese Zeit war vorbei. Jetzt war auf einmal rumhängen mit den Jungs, lange draußen bleiben und mit Mädels flirten, angesagt. Schöne neue Welt und soviel neues zu erkunden.

Ich genoss die Zeit, in der ich mit Markus, Tina und Sabrina rumhing. Alle drei waren aus einer ganz anderen Gegend als ich, und wir hatten uns durch reinen Zufall, auf einem Handballturnier, kennen gelernt. Tina war eine 1,70 m große, schwarzhaarige – ja sagen wir mal, heute Emostyle – Lady, die es schon früh, mit Ihren 16 Jahren, verstand mit Reizen zu spielen. Da sprach Sie in mir einige neu entdeckte Triebe an. So war es kaum verwunderlich, dass ich in Ihren Augen cool und erwachsen wirken wollte. Irgendwann kam, was kommen musste und wir saßen wie so oft hinter einer evangelischen Kirche und gammelten.

Anstatt zuzugeben eine lupenreine Lunge zu besitzen, gab ich vor schon das ein oder andere Mal geraucht zu haben. Ich denke Sie wusste, dass ich lüge. Aber sie nahm es gelassen hin und reichte mir die Schachtel mit den Worten: „Willste eine?”

Ok … Lässte dich nicht lumpen, quarzt du eine mit. Zigarette lässig in den Mundwinkel. Kurz nach Feuer gesucht. Keins dabei. Sie hatte welches. Die Flamme berührt die Zigarettenspitze und ich ziehe leicht rauch in meine Backen. Bloß das paffen nicht anmerken lassen. Ein Zug, paff. Noch ein Zug, paff. Nichts großartig aufregendes, aber dann wollte sie mir den Anfängerrauchertodesstoß verpassen.

„Zieh mal dran, saug Luft hinterher und dann sagst du Ohhh Mama kommt.” Gesagt, getan und übel reingefallen. Ein Hustkonzert in Zigarette-Moll sollte die nächsten paar Minuten bei Tina große Belustigung hervorrufen.

Mir war komisch. Die Pommes rot weiß in mir verspürte große Lust noch einmal gegessen zu werden. Tinchen sah mir das auch an „Na, sind sie dir zu stark?” Ja das waren sie, allerdings war das zu diesem Zeitpunkt jede Zigarette der Welt, bis vielleicht auf Schokozigaretten.

Nachdem ich mich eingekriegt hatte, durfte ich auf Grund übeler Bauchschmerzen den Rest des Nachmittages in Ihren Armen verbringen. Strike!!! Da wollte ich hin und ob es mit oder ohne rauchen funktionierte war mir egal. Unsere Wege trennten sich kurze Zeit später, da Ihr neuer Freund an die Stelle des Gammlerkreises getreten war. Der Weg zwischen Zigarette und mir wird bis heute beschritten und auch da ist es nur eine Frage der Zeit, bis wir uns trennen.

Komisch war für mich immer, dass mich kaum Leute ansprachen, dass ich viel zu jung zum rauchen bin. Was ich selbstverständlich war. Heute gehöre ich zu diesen Wasserpredigern der Jungs und Mädels, die klar jünger als 18 sind, immer zu sagen pflegt, dass rauchen Ihnen nicht gut tut. Selbstverständlich in der Erwartungshaltung als Spießer und Vollidiot tetuliert zu werden. Richtig so, bin ja auch Weintrinker. Ihr macht eueren Weg.

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ekibastos…

ekibastos…

Geschrieben am 26.06.2008 um 01:47

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